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Digitale Bibliothek - Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)

Logo UB TartuSchriftzug UB Tartu
Über die baltischen biographischen Lexika
Universitätsbibliothek Tartu
Blättern
Blumfeldt, 1933 - 1939
Brennsohn, 1922
Brennsohn, 1905
Brennsohn, 1929
1877
Frobeen, 1632
1930
1935
Hasselblatt, 1889
1511
1511
1511
Kallmeyer, 1910
Klingspor, 1882
Leek, 1965
Neumann, 1908
Recke, 1859-1861
Recke, 1827
Recke, 1829
Recke, 1831
Recke, 1832
Seuberlich, 1924
Seuberlich, 1927
Seuberlich, 1931
Stackelberg, [1930]
Stavenhagen, [1937]
Stavenhagen, [1939]
Stryk, 1877
Transehe-Roseneck, [1929]
Transehe-Roseneck, [ca. 1935]
Winkelmann, 1878
Impressum
Copyright

Die Universitätsbibliothek Tartu

Die Universtätsbibliothek Tartu/Dorpat war von 1632 bis 1710 Teil der schwedischen Universität. Nach deren Schließung wurden mehrere tausend Bände mit anderen Schätzen der Universität nach Stockholm gebracht und mit der dortigen Königlichen Bibliothek vereinigt. Den Grundstock für die heutige, 1802 gegründete neue Universitätsbibliothek lieferten Privatbibliotheken. Da die Sprache an der Universität bis 1893 Deutsch war, sind ihre Bestände aus dieser Zeit ebenfalls überwiegend deutschsprachig.

Die Bibliothek ist eine Universalbibliothek für alle Wissensbereiche. Sie umfaßt mehr als 3,7 Millionen Bände (Stand 31.12. 2003), davon 2,5 Millionen Bücher, 0,6 Millionen Bände Periodika, 15000 elektronische Bestandseinheiten, 39000 Photos, 14000 Bilder, 9000 Karten und anderes mehr. In den Beständen finden sich seltene Bücher vom Beginn des Buchdrucks, wichtige Werke zur Wissensschafts- und Kulturgeschichte, viele Dissertationen, Baltica (fremdsprachige Literatur über Est-, Liv- und Kurland), einige Privatbibliotheken (etwa K. Morgenstern, F. M. v. Klinger, P. K. Alexandrow, K. E. v. Baer, A. Neustrojew). In der Handschriftensammlung (34000 Einheiten) befinden sich Manuskripte und Urkunden aus Westeuropa und dem Orient, die aus dem kultur- und wissenschaftshistorischen Bereich stammen, genauso wie Nachlässe von Professoren der Universität Tartu (Friedemann Goebel, Karl Morgenstern, Ludvig Puusepp, Julius Mägiste, Juri Lotman u. a.) und Hausarchive der örtlichen Adeligen (beispielsweise der Familie de la Gardie) - insgesamt mehr als 140 Nachlässe und Archive. Daneben fanden auch die Bücher und Archivalien von Institutionen und Organisatsionen, die eng mit der Universität Tartu verbunden waren, Eingang in die Bestände (Universtätsbibliothek Tartu, Zensurkomitee, Institut der Pharmakognosie, Akademische Schwedisch-Estnische Gesellschaft, Baltische Universität in Pinneberg, Estnische Forschunggesellschaft in Schweden). Nach ihrer Neugründung mußte die Bibliothek keine größeren Verluste erleiden.